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Liebe/r ,

jaaa, ich bin wieder zurßck aus Teneriffa. Zurßck im Häuschen und bei den Mietzies und ... dem wundervollen deutschen Februar. ;)

I’m back, but a part of me is still there. ... Deshalb bin ich noch nicht ganz da. Denn Teneriffa hat etwas mit mir gemacht. Und ich möchte Dir heute ein bisschen davon erzählen.


Zunächst einmal war ich ja 2 Wochen allein. Schön im Südwesten ... Sonne, warm, fein, ... allein. Und danach wechselte ich ins Co-Living nach La Orotava, also auf die andere Seite der Insel. Heißt: Mehr Wolken, kälter, nasser ... und nix mehr allein.


Als ich in dieses Co-Living gegangen bin, war mein erster Impuls ehrlich gesagt:
„Oh Gott. So viele Menschen. So viel Nähe. So viel Gemeinschaft. Ich bin doch jemand, der gut alleine sein kann. Der Rückzug liebt. Der Stille braucht. ...!"


Ich dachte, ich sei ein Mensch, der ziemlich genau wĂźsste, was er braucht.


Und genau da begann die Lektion. Denn ich wollte mich zunächst gar nicht so einlassen auf dat Janze - das Fremde - das Unvertraute.


Ich wollte lieber nur erstmal beobachten. Abstand halten. Mir meine kleine Insel sichern. BlĂśd nur, dass alle Englisch sprachen und ich am Anfang kaum was verstand.


Es macht schon was mit einem, wenn man sich nicht ausdrĂźcken kann. Dann sitzt Du da und fĂźhlst Dich in Gemeinschaft einsamer als je zuvor. ;(


Und dann traf ich eine Entscheidung ... so nach der 1. Woche. Da habe ich Ja gesagt.

  • Ja zu Gesprächen in der KĂźche. 

  • Ja zu gemeinsamen Abenden.

  • Ja zu spontanen AusflĂźgen.

  • Ja zu „Lass uns Englisch sprechen, egal wie holprig es ist.“

Und genau an dem Punkt hab ich meine Komfortzone verlassen. Ich hätte hundert Grßnde finden kÜnnen, es nicht zu tun.


„Mein Englisch ist nicht gut genug.“
„Ich finde die Worte nicht.“
„Ich blamiere mich.“


Aber ich habe es trotzdem gemacht. Und weißt Du was? Es wurde jeden Tag besser.


Ich konnte Dialoge fĂźhren. Auf Eeeeeennnnnglisch, stell Dir das mal vor. Mit meinem Pups-Englisch aus der Schule, wo meine Lehrerin Frau MĂźller immer meinte: "Jeanette, mit Deinem Englisch ... das wird nix!"


Ich konnte Witze machen auf Englisch, Ăźber meine Arbeit sprechen. Meine GefĂźhle und Gedanken mit den anderen teilen. TEILEN!

Und irgendwann war da dieser Moment, in dem ich merkte: Ich fßhle mich hier zu Hause. In einer Gemeinschaft. So wunderbare Menschen durfte ich kennenlernen, die mein Herz offener machten - die was in mir veränderten. Und das war krass!


Ich, die so lange dachte, sie braucht vor allem Unabhängigkeit und Rßckzug.

Und da musste ich an eine tiefe Wahrheit denken, die ich aus meiner spirituellen Praxis und aus Ein Kurs in Wundern kenne: 


"Wir wissen oft gar nicht genau, 

was wir wirklich brauchen, um glĂźcklich zu sein."


Unser Kopf hat Konzepte. Jede Menge Strategien. Und sooo viele Schutzmechanismen, die alle aus der Angst resultieren.


Mein Kopf sagte mir immer: "Du bist jemand, der das Alleinesein braucht!"

Stimmt ja auch, aber ... mein Herz braucht auch noch etwas anderes:


Verbindung. Resonanz. Gesehen-werden.


Jaaaa, das Leben führt uns manchmal sanft – manchmal radikal – genau dorthin, wo wir wachsen dürfen. Nicht dorthin, wo unser Ego sich sicher fühlt.


Es fĂźhrt uns dorthin, wo unsere Seele lebendig wird. Sie durchatmen kann, lachen, leben und Leichtigkeit spĂźren und fĂźhlen kann.


Ich habe gelernt, dass ich Gemeinschaft kann. Dass ich Nähe kann. Dass ich Englisch kann. Dass ich mutiger bin, als ich dachte.


Und vielleicht ist das die größte Erkenntnis dieser Reise:

Manchmal liegt unser Glück nicht in dem, was wir kontrollieren – sondern in dem, worauf wir uns einlassen.


Vielleicht kennst Du das ja auch. Du denkst gerade, dass Du Abstand bräuchtest –
aber was wäre, wenn Du in Wahrheit Begegnung brauchst? Oder Du glaubst, dass Du Sicherheit brauchst – aber eigentlich ruft Dein Herz nach Wachstum und Neuausrichtung?


Und genau an diesen Stellen Deines wundervollen und aufregenden Lebens wird's ultra-spannend. Weil wir dort oft anfangen zu zweifeln - im positivsten Sinne. Weil wir anfangen, nicht mehr an unseren alten Geschichten festzuhalten, die wir uns seit Jahrzehnten immer und immer wieder selbst erzählen.


Wir analysieren, zerdenken und glauben zu wissen, was gut für uns ist. Aber in Wahrheit haben wir davon oft gar keine Ahnung. Die innere Stimme hat davon aber eine Ahnung. Dein Herz weiß Bescheid. Dein Herz weiß, was Dich glücklich macht. Der Kopf führt das dann nur noch aus und setzt es um.


Also lass Dich wieder führen. Vertrau auf den inneren Ruf. Vertrau dieser leisen inneren Stimme Deines Herzens, die weiß, was Dir gut tut und dann geh.


Jaaaa, ... manchmal ist es schwer, alleine herauszufinden, was wirklich dran ist. Vielleicht stehst Du gerade selbst an so einem Punkt, wo Du spürst, dass sich etwas in Dir bewegen will. Aber Dein Kopf hat tausend Argumente dagegen. Doch Dein Herz sagt Dir: "Schätzelein, vertrau mir ... da geht noch mehr.“


Und wenn Du Dir fĂźr diese Übergangsphase UnterstĂźtzung wĂźnschst, dann lass uns einfach mal reden. Klick auf meinen Kalender, such Dir einen Termin aus – und wir schauen gemeinsam, was sich da in Dir eigentlich melden will. 


Alles Liebe fĂźr Dich.

Deine Jeanette von ZEITWELLEN.life 🌸


kontakt@zeitwellen.life

www.zeitwellen.life

Zitat der Woche 


„Die Antworten, nach denen wir suchen, liegen oft jenseits dessen, 

was wir zu wissen glauben.“  


Thomas Merton

1️⃣ RE:MEMBER! Workbook

Mach Dich auf den Weg und hol Dir mein Workbook mit vielen Anleitungen, Übungen und hilfreichen Videos.

Zum Workbook

2️⃣ Kleine Selfcare-Übung

Mini-Übung für heute: Kopf oder Herz?
Nimm Dir heute fĂźnf Minuten. Wirklich nur fĂźnf.

Schreib zwei Sätze auf:

– „Mein Kopf sagt gerade …“
– „Mein Herz sagt gerade …“

Und dann lies beides langsam. Ohne Bewertung.

Du musst heute nichts entscheiden.
Nur wahrnehmen.

Klarheit entsteht nicht durch Druck – sondern durch Ehrlichkeit mit Dir selbst.

Zum Infogespräch

3️⃣ Perspektivwechsel

Wir neigen dazu, an den Geschichten festzuhalten, die wir uns selbst erzählen, und glauben zu wissen, was gut fßr uns ist. Doch was, wenn die wahre Erkenntnis jenseits unseres bisherigen Wissens liegt? Indem wir lernen, alte Muster loszulassen und uns dem anzuvertrauen, was sich stimmig anfßhlt, Üffnen wir uns fßr die Antworten, die uns wirklich glßcklich machen. Sei offen fßr das, was Dein Herz Dir zeigen mÜchte.

Zum Infogespräch


Vertraue auf deine innere Weisheit und lass uns gemeinsam deinen Weg zu mehr Gelassenheit und Selbsterkenntnis gestalten.

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